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Einst war das Imperium Machtgeber vieler Kontinente, eine Quelle des Wohlstandes. Doch Neider und Kriege trieben die kaiserlichen Machthaber an die Grenzen der Vernichtung. Könige verfolgten die Anhänger dieser glorreichen Idee und jeder Schreiber – der es wagte über die vormaligen Errungenschaften – zu protokollieren, wurde des Hochverrats bezichtigt. So ging die imperiale Doktrin im Laufe der Geschichte verloren und neue Königreiche ragten heraus. Trotzdem konnte das Imperium niemals komplett vernichtet werden und so ist es kaum verwunderlich, das die Idee weiter bestand hatte und im Geheimen agieren konnte.

Die imperialen Chroniken der Neuzeit beginnen bei Kuraton. Ein weiser aber schwankender Imperator der nur wenige Jahre sein Amt halten konnte. Zu Zeiten Kull´s konnte Kuraton einen gewichtigen Platz am Königshof einnehmen und so mit List und Heimtücke die königlichen Belange steuern. Ein Netzwerk von Spionen und loyalen Dienerschaften unterstützen Kuraton.

Seinem plötzlichen und ungeklärten Ableben folgte Runath, ein wilder Krieger und ehemaliger Kommandeur der „Schwarzen Gardisten“ – der geheimen Leibgarde des Kaisers. Seine Führung brachte dem Imperium eine nie gewollte Aufmerksamkeit und die fast völlige Aufdeckung, als Runath einen offenen Krieg provozieren wollte. Ein Schwertstreich beendete seine Amtszeit. Der weise Magier Naruterix folgte als neuen Herrscher. Er baute die Strukturen des Kaiserreichs weiter aus und konnte sich damit seine Regierungszeit über viele Jahre sichern. Das Imperium expandierte und fand immer mehr Fürsprecher. Die Tatsache das Könige immer wieder Opfer von Verrat wurden, das Berater grundsätzlich die eigenen Belange im Vordergrund zu stellen pflegen ließ den Ruf nach einer festen Hierarchie lauter werden. Doch noch was der Zeitpunkt ungeeignet Naurterix starb im hohen Alter und wählte einen politischen Nachfolger.

Zerem brachte dem Imperium keinen neuen Fortschritt, verschlechtere aber auch nicht den Ruf und konnte mit politischem Kalkül eine feste Basiestruktur schaffen. Der Grundstein war gelegt, die Zeiten des Geheimen schienen vorbei doch noch war die militärische Grundlage schlecht. Trotz der Tatsache das hunderte gewissenhafter Mitstreiter zu den Reihen des Kaiserreichs zählten, waren es lediglich ein paar dutzend Gardisten die fähig wären eine siegreiche Schlacht zu führen.

Die große Schlacht und damit die größte Niederlage der Neuzeit führte der waghalsige Tarineophon. Ausgebildet durch die „Schwarze Garde“ schien er der geeignete Mann, der das Kaiserreich aus dem Schattendasein heben sollte.

14 Jahre vor Conans Herrschaft trafen die imperialen Truppen vor der Stadt Galparan auf die aquilonische Armee. König Numidedes stand, flankiert von seinen Reitern, am Rande des Schlachtfelds. „Woher kommt diese Imperium, wie konnte sich eine so gewaltige Armee bilden ohne meines Wissen…wie“ Auf der anderen Seite schwor Tarineophon seine Truppen ein. „Der heutige Tag wird der unsrige sein. Unser Kaiserreich befreit sich von den Fesseln der Unterdrückung“ Die kaiserlichen Soldaten bewegten sich langsam und geschützt von Schilden in einer Phalanx auf die aquilonischen Schwertträger zu. Der Erdboden erzitterte und dem kontinuierlichen Schritten der schweren Stiefel „Bogenschützen“ rief Numidedes, eine Reihe Bogenschützen trat aus der Formation hervor „Feuer“ röhrte der zuständige Kommandant und eine schwarze Wolke aus Pfeilen rauschte auf das imperiale Heer hinab – um schließlich wirkungslos an den gepanzerten Holzschilde abzuprallen. „Schickt die Reiter“ befahlt Numidedes „Aber mein König..“ der Hinweis dieses taktischen Irrtums, kostet einen der Feldheeren den Kopf als Numidedes sein Schwert sprechen ließ. „Schickt die Reiter !!“ wiederholte er seinen Befehl. Die Kavallerie der Aquilonier , die gepanzerten Pferde und die Ritter in ihren glänzenden Rüstungen jagten auf die kaiserliche Phalanx zu. Kaum merklich verlangsamte diese – knapp 200 Meter vor der Schlachtlinie der königlichen Infanterie – ihren Schritt. Die vordere Reihe des imperialen Heers ging in die Knie und preschte die Schilde in das durchweichte Erdreich. Die zweite Reihe hob die Schilde schützend empor und steckte eine Reihe von Speerspitzen durch die entstandenen Löcher. Einige Reiter konnte ihre Geschwindigkeit nicht mehr rechtzeitig drosseln so das die Panzerung ihrer Pferde unterhalb des Bauches von den Bronzespitzen der Speere durchlöchert wurde. Die Reiter, welchen den Sturz nicht unter dem toten Leib ihrer Reittiere beendet wurden augenblicklich von den Schwertern der Royalisten aufgespießt.

Schließlich blieb dem König nur noch sein zahlenmäßig überlegenes Herr und mit einer resignierten Handbewegung schickte er dieses, unkontrolliert, gegen die imperiale Phalanx – welche mittlerweile wieder den Marsch aufgenommen hatte. Als die Mittagssonne am Zenit stand, entbrannte unter ihr auf dem Erdreich eine erbitterte Schlacht. Klirrender Stahl und die Schmerzenschreie der verwundeten Soldaten gingen in den schreienden Anfeuerungsrufen der Feldherren fast unter. Jahrelanges Training hatten aus den Soldaten des Kaiserreichs elitäre Kampfmaschinen geformt, trotzdem mussten sie im Laufe des Tages verheerende Schädigungen ertragen. Doch auch die aquilonischen Truppen konnten zu keinem Zeitpunkt die Oberhand gewinnen. Tarineophon kämpfte tapfer an der Seite seiner Soldaten und nachdem die Schlacht sich bereits über Stunden erstreckte, war es Numidedes der den Rückzug seiner Truppen befahl.

Als schließlich die Unterhändler beider Seiten über die toten Körper ritten um sich auf dem Schlachtfeld zu treffen, wurde beschlossen den Krieg und somit die Unterdrückung imperiale Mitglieder zu beenden. Im Gegenzug musste das Kaiserreich dem König die Treue schwören, eine Farce die kaum lange Bestand haben konnte. Trotzdem ging der schwer verwundete Tarineophon auf das Angebot ein. Das Kaiserreich war offiziell, aber ohne Einfluss. Tarineophon starb wenige Tage später und die Doktrin schien über Jahre verloren, als schließlich Xanthor dem tristen Dasein ein Ende bereitete. Mit der Machtübernahme Conans und den damit verbundenen Unruhen in und um das Land Aquilonien schien eine erneute Chance ins Licht zu rücken, das Kaiserreich auferstehen zu lassen.

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