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Iron Soldiers

Die Eiserne Legion

...General Varagh saß hoch zu Ross und blickte über die grasbedeckte, vor ihm liegende weite Ebene, am Fuße der Hügelkette. Die Sonne in seinem Rücken war noch jung und ihre strahlen vermochten kaum die kälte der Nacht aus seinen Muskeln zu treiben. Der General saß bewegeungslos. Seine Augen versuchten die Leiber der Massen zu zählen, die sich durch die Ebene auf ihn zu schoben. Pikten! Zig Tausende - auf dem Vormarsch in Richtung des Aquilonischen Königreichs. Sie kamen aus Richtung Scandaga, der piktischen Stadt östlich des Gunderland, jenem schmalen Streifen Hügelland zwischen Cimmerien und Aquilonien. Wenn das Piktenheer hier nicht aufgehalten wird, würden diese Barbaren in die Länder des aquilonischen Königreiches einfallen, um dort zu rauben, zu morden und zu plündern. König Conan selbst hatte Varagh den Befehl erteilt diesen Vormarsch mit allen ihm zur Verfügug stehenden MIttel aufzuhalten und die bestehende Bedrohung für das Königreich abzuwenden. Varagh, damals Zenturio der schwarzen Legion, wurde zum General ernannt und befehligte nun eine eigene Legion. Die Eiserne Legion, wie sie die Truppen selbst nannten, war ein buntgemischter Haufen aus Aquiloniern, Stygiern und Cimmerern. Jeder Verfügbare Hyborianer des Königreichs war zu den Waffen gerufen worden, um nun diesen schmalen Landstrich Hyboriens gegen die einfallenden Piktenstämme zu verteidigen. Varagh blickte nun über beide Schultern nach hinten. Dort stand sie. Seine Legion. Die Eiserne Legion. Bereit zur ersten Feuertaufe. Fast zehntausend Männer und Frauen, Schurken, Magier, Priester und Krieger, reihten sich zu beiden Seiten soweit das Auge blickte. Sie waren bereit hier und heute für ihre Freiheit und den Ruhm des Königreiches zu kämpfen. Varagh sah das kampfeslustige glitzern in den Augen seiner Legion. Sie waren bereit den Gegner die Kälte des Stahls schmecken zu lassen und die Ebene mit ihrem Blut zu tränken, er musste ihnen lediglich ein Zeichen geben. Langsam konnte man in der Ebene vor ihnen mehr genaueres erkennen. Da kamen sie, auf Pferden, Nashörnern und Mammuts, begleitet von Hunden und dem Abschaum der sich in den Höhlen und Wäldern der piktischen Welt breitgemacht hatte. Untote und Monster, von denen Varagh bisher nur in Erzählungen gehört hatte, begleiteten die Brut, die sich vor ihm in der Ebene von Gunderland vorranschob. Langsam schob sich die Armee vor ihm näher und Varagh bekam nun ihren Gestank zu spüren den sie mitbrachte. Noch einmal blickte der General zu beiden Seiten. Die Eiserne Legion war bereit in die Geschichte Hyboriens einzugehen.

Varagh erhob sein Schwert und seine Legion machte sich bereit vorwärts zu stürmen um Tod und verderben über den Feind zu bringen. Diesen Augenblick nutzte der Assassine. Der Stygier hatte in den letzten Tagen mehrmals versucht dem General näher zu kommen, um mit seinem Tod den Willen der Legion zu brechen. Jetzt stürmte er nach vorne und mit einem gekonnten Sprung auf Varagh's Pferd saß er hinter dem General, um diesem die vergiftete Klinge tief in die Seite zu treiben. Das Schwert immmernoch erhoben schrie Varagh auf. Doch mehr aus Wut, als aus Schmerz. Sein rechter Ellebogen traf den Assassinen hart im Gesicht. DIe Wucht schleuderte diesen vom Pferd ins Gras. Der General wendete sein Pferd und als der Assassine wieder auf den Beinen stand, trieb er diesem seine Klinge tief in den Schädel. Eine Fontäne aus Blut spritzte an Varagh hoch und das Entsetzen seiner Legion verschwand mit den Begeisterungsrufen. Immer wieder riefen die Männer und Frauen der Legion seinen Namen. "Varagh, Varagh" der Ruf aus tausenden Kehlen halte über die weite Ebene bis hin zu dem vordringenden Heer der Pikten und brachte den Vormarsch zum stehen, als hätten sie erst jetzt die sie erwartende Legion bemerkt. Varagh lies sein Pferd steigen und erhob erneut den Arm. Die Legion verharrte für einen Augenblick und die Überzahl der Piktenarmee in der Ebene war kurz zum stehen gekommen. Weit war die Stimme des Generals in dieser Stille zu hören und auch der letzte Legionär vernahm den Ruf Varagh's, der die Hälle über die im Tal stzehende Armme bringen sollte. "Für Conan und das Reich!" - rief der sterbende General und treib die Pfersen in die Flanke seines Pferdes, um die Högel nerabzupreschen. Zehntausend Stimmen taten es ihm gleich und die Eiserne Legion stürmte in Richtung der Pikten - Tod und Verderben mit sich bringend. Varagh spürte, während er sich dem schockierten Gegner näherte, wie der Tod durch seinen Körper kroch und ihm die Glieder und seinen Geist lähmte. Er erreichte den Befehlshaber, in den forderen Reihen der Piktenarmee, dicht gefolgt von den Soldaten seiner Eisernen Legion. Mit einem letzten gewaltigen Hieb seiner schweren Klinge durchschlug er das Schild des feindlichen Führers und trennte den Kopf vom Körper des Bastards. Die Schlacht war eröffnet. Das Sterben konnte beginnen. Die schmerzens Schreie des Feindes vermischten sich mit dem Angriffsruf der Legion und die Ebene färbte sich mit Blut.

In Mitten des Gemetzels saß der General auf seinem Pferd. Sein Kopf war nach vorne geneigt und sein Geist längst in eine andere Welt gewechselt, doch er saß weiterhin im Sattel und sein Pferd stand unbekümmert im Feld. Um ihn tobte die Hölle und die Leiber toter Pikten und Legionäre füllte die Ebene von Gunderland...


Die Eiserne Legion schaffte es an diesem heroischen Tag, die Armee des Piktenlandes auseinander zu treiben und in alle Winde zu verstreuen. Nur wenige Soldaten der Legion überlebten diesen blutigen Tag in der Ebene von Gunderland. Die Eiserne Legion wurde seit jenem Tag in der Ebene von Gunderland nicht wieder in Dienst gestellt und König Conan ehrte seine Legion mit einem Mahnmal in den Ebenen. Zu Ehren ihres Anführer's, General Varagh, formierten sich die überlebenden Soldaten zur "Hyborianischen Miliz", um für Gerechtigkeit und Ehre König Conan's und des Königreiches einzustehen. Man trifft die tapferen Recken meist dort, wo sich der Abschaum an's Licht rekelt. Viele tapfere Hyborianer haben sich seit jenen Tagen der Truppe angeschloßen und noch heute, stoßen immer wieder neue Kämpfer aus dem Reich dazu. Sie nennen sich die Eisernen Soldaten: Iron Soldiers

Die Lage des Grabes von General Varagh ist nür den wenigen der verbliebenen Offiziere bekannt und wird wie ein Schatz gehütet, um zu vermeiden, das die Ruhe des Helden gestört wird.

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